Wenn am Sonntag (16.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen auch in Brühl die Handballsaison eröffnet wird, beginnt eine Badenligarunde, wie es sie noch nie zuvor gab. Zweigeteilt, mit anschließender Meister- und Abstiegsrunde, heißt die Devise, wobei auf dem Papier die Gruppe A, mit Brühl und Schwetzingen, stärker erscheint. Aber bekanntlich ist Papier ja geduldig. In dieser Gruppe A treffen sich sechs Teams aus dem näheren Einzugsgebiet. Erklärte Favoriten gibt es keine, schlagen kann nach Expertenmeinungen jeder jede andere Mannschaft. Es wird also mit Sicherheit spannend zugehen.

Für den TV Brühl hat Trainerin Kerstin Siebenlist die Losung ausgegeben, am Ende nicht in die Abstiegsrunde zu müssen, es wird daher ein Platz unter den ersten drei angestrebt. Das wird sicher nicht einfach, aber bange machen, gilt natürlich ebenfalls nicht. Getreu dem Motto: „mit der Offensive werden Spiele gewonnen, mit der Abwehr Titel geholt“ liegt die das Hauptaugenmerk auf dem Abwehrverhalten. Wenn das wunschgemäß funktioniert, aggressiv und offensiv deckend, dann ist sicher einiges möglich.

Personell baut Kerstin Siebenlist auf die vertrauten Kräfte, sprich Änderungen gab es faktisch keine. Lediglich Malin Handrick verließ den Club, dafür kam aus Ilvesheim Linkshänderin Sophia Maaß, zusätzlich mischt Anja Kemptner erfreulicherweise wieder mit.

Wenn das spielerisch alles zusammenpaßt und die Mädels die Coronapause gut wegsteckten, werden die Brühler Handballfans sicher ihre helle Freude am Spiel ihrer Mannschaft haben.

ako

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