
Für unsere weibliche U13 stand am vergangenen Wochenende ein ganz besonderer Tag an: der erste Volleyballspieltag überhaupt. Die Spielerinnen trainieren erst seit rund einem Jahr – entsprechend groß war die Aufregung vor dem ersten Einsatz.
Wie fühlt es sich wohl an, zum ersten Mal selbst ein Spiel zu pfeifen? Zum ersten Mal mit dem Tablet den Spielverlauf festzuhalten? Und dann selbst auf dem Feld zu stehen, um Punkte zu kämpfen, den ersten Aufschlag übers Netz zu bringen und gemeinsam als Mannschaft Volleyball zu spielen?
Vermutlich wie eine kleine Achterbahn der Gefühle. Aufregung, Vorfreude, hohe Erwartungen an sich selbst, vielleicht auch ein bisschen Unsicherheit und Selbstzweifel. All das unter einen Hut zu bekommen und gleichzeitig zu zeigen, was man eigentlich kann, ist gerade beim allerersten Spieltag keine leichte Aufgabe.
Das zeigte sich auch im ersten Satz gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr, den unsere Mädels zunächst deutlich mit 11:25 abgeben mussten. Doch danach ging es Schritt für Schritt aufwärts. Die Spielerinnen fanden immer besser ins Spiel, brachten ihre Aufschläge übers Netz, kämpften um die Bälle und trauten sich zunehmend auch im Angriff etwas zu. (Spielergebnisse gegen VSG Ettlingen Rüppurr: 11:25, 20:25, 22:25; gegen TG Laudenbach: 16:25, 20:25, 22:25)
Für einen Sieg hat es am ersten Spieltag zwar noch nicht gereicht. Viel wichtiger war aber die Erfahrung, die jede einzelne Spielerin sammeln konnte. Die Mädels haben gezeigt, dass in ihnen schon einiges steckt – und vor allem, wie viel Entwicklung noch vor ihnen liegt.
Wir sind deshalb schon jetzt gespannt, wie sich unsere U13 in den kommenden Spieltagen weiterentwickeln wird. Der erste Schritt ist gemacht – und darauf können alle stolz sein!

